Kampfsport, Kampfkunst oder Selbstverteidigung

Wo liegt der Unterschied? Ich habe im Laufe meines Lebens alle ausprobiert. Eines vorweg: Alle drei Richtungen sind toll, alle verbessern Fitness, Körperbeherrschung und Selbstbewusstsein. Es kommt immer darauf an, worauf der Fokus liegt, und wofür man sich begeistert.

Foto: Pixabay

Begonnen habe ich vor vielen Jahren mit Kampfsport. Welcher ist nicht relevant. Kampfsport ist eher wettbewerbsorientiert. Es gibt bestimmte Regeln, und Techniken, die nicht angewandt werden dürfen. Zudem Gewichtsklassen und Schiedsrichter. Wichtig ist hier neben der Fitness vor allem die Ausdauer. Ich habe 2 oder 3 Jahre lang, ich weiß es nicht mehr genau, Kampfsport betrieben, und war auch als Zuschauer bei Turnieren dabei. Irgendwann habe ich aber bemerkt, dass es auf Dauer nicht das Richtige für mich ist. Ich fühlte mich nach der Zeit immer noch nicht selbstverteidigungsfähig, die Techniken waren starr und hart, und nicht unbedingt ausgelegt auf meine 1,63m Körpergröße. Das war das Ende meiner Kampfsport-Ära.

Beim reinen Selbstverteidigungskurs ging es schon anders zu. Hier ist Wettkampf, Tradition und Disziplin kein Thema. Es kommt nur darauf an, sich mit effektiven Techniken im Ernstfall zu verteidigen. Fitness ist wichtig, diverse Tipps und Tricks, sowie zb ein Pfefferspray- oder Behelfswaffentraining rundeten das ganze ab. Das gefiel mir schon besser, aber trotzdem fehlte mir irgendetwas, und ich begrub auch die Sparte „reine Selbstverteidigung“.

Die gute Mischung fand ich in der Kampfkunst. Kampfkünste folgen oft einer langen Tradition, und das war das Puzzleteilchen, das mir persönlich gefehlt hat. Auch hier geht es darum, den Angreifer kampfunfähig zu machen. Es gibt allerdings keine Wettbewerbe, keine Schiedsrichter, keine verbotenen Techniken, dafür werden Dinge wie Angriffe von mehreren Gegnern, Einsatz von Behelfswaffen, und vieles mehr geübt. Das alles vermischt mit einem Hauch Tradition, die in die Techniken einfließt.

Wofür auch immer Sie sich entscheiden, es wird sie auf jeden Fall weiterbringen. Wenn Sie Kinder haben, melden Sie sie in dem entsprechenden Kinderkurs an. Diese gibt es in so gut wie allen Stilrichtungen, und gerade unsere Kinder sollten wir stärken.

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